Still ist es hier im Blog. Zu still? Besorgniserregend still?
Nein, Besorgnis ist nicht angesagt.
Eher so etwas wie Einkehr, Demut, Dankbarkeit.
Nie hätte ich gedacht, so sehr – genau ein Jahr danach – empfinden zu können und mit Verzögerung leiden zu werden wie im Augenblick. Ja, ich leide, ohne krank zu sein. Ich leide ob der Erkenntnis der Ereignisse im August letzten Jahres. So krank war mein lieber Herr Gatte gewesen, so sehr besorgniserregend krank als Spätfolge eines Autounfalls, dass die Prognosen sehr sehr schwarz und dunkel gewesen sind. Heute, im Nachhinein betrachtet, bin ich froh, dass sich damals in all der Hektik, überhäuft mit ständig neuen schlechten Nachrichte aus der Klinik, mein Denken und Fühlen ein wenig ausgeschaltet hatte. Das ganze Jahr, das jenem August 2010 folgte, war geprägt von mechanischem Handeln und Denken und Kümmern und Sorgen und Arbeiten und … und jetzt geht es ihm wieder so viel besser.
Ich aber sitze hier, beginne wieder zu denken und zu fühlen und, ohne es zu wollen, zu reflektieren. Ich fühle mich dankbar und demütig und zugleich so ungemein ängstlich und „kreislaufig“ und weinerlich kraftlos wie lange nicht mehr. Der Druck fällt ab und, ja, und ich leide beginne zu verdauen. Ein Jahr danach.
Danke.
Schlicht und einfach: DANKE !
Wenn ich momentan in Blogland etwas stumm bin, nehmt es mir bitte nicht übel. Ihr wisst ja nun Bescheid












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