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Freiheit
Sommer!
Gute Laune
trotz glühender Hitze und Trockenheit.
Flirrend der Asphalt der Straße,
die sich als blau-silbernes Band
durch das karge Land der Garrigue schraubt
und mich der Zukunft entgegen bringt.
Meter für Meter fort
aus dem „Niemals mehr“
zum „Jetzt oder Nie“.
Neuanfang.
Die Tür hinter mir
ist verschlossen.
Doch das wissen sie
- noch -
nicht.
Manchmal ist mir danach.
Heute zum Beispiel …
Nachtrag: das Adjektiv „glühend“ gefällt mir noch nicht. Wer hat eine bessere Idee?
„Hey du! Mach mal zu! Ich fühle mich so leer an.“
Es ist das leere Blatt. Es beschwert sich, fühlt sich vernachlässigt heute, unbeachtet, vergessen.
„Leer sein ist wie nackt sein“, mault es.
„Fast nackt“, sage ich und male eine Sonne auf das Blatt. Eine große Sonne mit einem lachenden Mund und fröhlich blinkenden Augen. Eine Sonne, wie Kinder sie malen. Eine Kindersonne.
„Zufrieden?“, frage ich das Blatt.
„Nicht wirklich“, beschwert es sich. „Die Worte. Sie fehlen mir.“
„Mir auch. Mein Kopf fühlt sich nämlich heute auch etwas leer an.“
„Du hast deine Worte verloren?“ Das Blatt ist entsetzt.
Ich lache. „O nein. Ausgeliehen habe ich sie heute. Sie haben … hitzefrei.“ Ich deute auf die Sonne, falte das Blatt zu einem Flieger und schicke es mit all den ungeschriebenen Worten in den Tag hinaus, der flirrenden Sonne entgegen.
Sonnentag war heute und Sonnentag ist morgen.
Ich folge dem leeren Blatt und mein Kopf fühlt sich – wie verzaubert – auf angenehme Weise leicht an … und leer.
Und wegen anhaltender Leere verschiebe ich das Beantworten der Kommentare zu früheren Beiträgen auf den nächsten Nichtsonnentag. Leere Kommentarworte nämlich lassen sich so schwer erkennen lesen. Kommentarhitzefrei
)
Wenn die liebste Freundin nach langer langer (10-monatiger) unfreiwilliger Abwesenheit endlich wieder für ein Weilchen zuhause sein darf und urplötzlich so, als sie sie nie weggewesen, am Küchentisch sitzt und sich die Hände am Kaffeebecher wärmt, dann gibt’s nur eines: reden, reden, reden, ratschen, quatschen, klatschen, lächeln, kichern, lachen, ein paar Tränchen verdrücken, sich freuen, wundern, staunen und wieder reden, reden, reden, ratschen, quatschen, lächeln, kichern, lachen, ein paar Tränchen verdrücken, sich freuen, wundern, staunen und wieder reden, reden, reden …
… und jetzt bin ich ja sooo heiser ![]()
Und sehr sehr froh !!!
Ist sie nicht zauberhaft, die Midsommerzeit?
Ich liebe sie … auch wenn die Sonne nicht scheint.
Es sind die Nächte, in denen sich Abendrot und Morgenrot einmal im Jahr berühren, begrüßen, umarmen. In unseren Breiten nicht ganz, aber etwas weiter nördlich, in Skandinavien und im Baltikum. Von dort kursiert in meiner Familie eine alte Sage. Es ist die Geschichte der unglücklich Verliebten Koit und Hämarik, die sich ein ganzes Jahr in Sehnsucht nacheinander verzehren. Nur in den wenigen magischen Nächten um Midsommer, ja, da dürfen sie in den hellen Nächten einander in die Arme nehmen, einander lieben und ineinander verschmelzen. Für ein paar wenige Nächte nur, dann trennen sich ihre Wege wieder, die Dunkelheit schiebt sich zwischen sie.
Ach ja, Koit und Hämarik, es sind Morgenrot und Abendrot.
Und so war unser Abend gestern nach der Gewitterfront.
Wunderschön, diese Himmelsfarben, nicht wahr?
Nun ist er da, der Sommer!
Grau zwar, wenn ich aus dem Fenster schaue, doch mit einem Lächeln im Gesicht vermag auch Grau wie durch einen Sommerelfenzauber bunt schimmern.
Habt es schön!
Macht es Euch schön in diesem Sommer!
Habt es bunt!
Sommer ist, wenn du dich fröhlich fühlst,
heiter und – ? – bunt, bunt, bunt.
Du siehst bunt
das Meer der Blüten
in Wiesen, Gärten und Häuserfassaden,
das Farbenkarussell von Kleiderstoffen und Straßencafés.
Du hörst bunt
die Jubelmusik des Sommers:
das Zwitschern der Vögel, das Grillenkonzert,
Hundegebell und fröhliches Lachen der Kinder.
Du riechst bunt
aus vielerlei Tausend-und-einer-Nacht,
gezaubert von Blumen und Bäumen,
taufrisch, sonnenwarm, regendurchtränkt.
Du fühlst bunt, denn Sommer ist
heiter und – ? – bunt, bunt, bunt.
© Elke Bräunling
Zum ersten Mal in diesem Jahr (vom Januar einmal abgesehen) hat es in unsrer Odenwald-Ecke den ganzen Tag so richtig schön und gleichmäßig und feinnieselig geregnet. Und ehrlich: Ich habe es genossen. Es fühlte sich wundervoll an, mit dem Bären durch den Regenwald zu traben und hinterher, frisch geduscht im warmen Kuschelpullover einen heißen Kaffee zu trinken. Ich sitze genussvoll schon den ganzen Tag nun mit dem Lap auf dem Boden zwischen Kissen gekuschelt, arbeite und lausche dem Regengeplätscher draußen. Es dämmert schon, und ich vergesse fast, dass wir den zweitlängsten Tag im Jahr haben. Egal. Die Natur braucht diese Regenauszeit und ich merke, dass sie auch mir gut tut. Meiner Natur und meiner inneren, mitteleuropäisch tickenden Uhr. Tage wie diese, sie gehören zu meinem Leben und auch zu meiner Vorstellung von Sommer. Landregentage eben. Schön. Tage zum leisen Rückzug und zur Vorfreude auf die nächste Sonnenphase.
Weniger schön finde ich das Schimpfen auf dieses „lausige“ Wetter, das mir am Telefon, auf der Straße, im Internet entgegen dröhnt. Aber Hallo! Jeder Tag hat seine Reize. Und jedes Wetter. Und sind wir doch mal ehrlich: Immer nur Sonnenschein, das wäre doch langweilig, oder?
„Arbeitest du noch lange?“
„Hmmm …“
„Es ist Wochenende und du wolltest doch …“
„Hm?“
„Schon gut, ich will dich nicht weiter nerven. Aber pass auf, nicht dass du nachher wieder Kreuzschmerzen hast!“
„Hmhm.“
…
Etwas später
…
„Sorry, wenn ich noch mal störe. Ich habe gekocht.“
„Hm hmmm?“
„Kartoffelgratin mit Gorgonzola und buntem Salat. Das magst du doch gerne. Und zum Nachtisch Butterkuchen mit Erdbeeren und …“
„Hmjammmmmm. Bin schon da!“
Der Blick ins Kleine.
Nichts wert, da unscheinbar, nicht erkennbar, weil zu klein?
Nein.
Das Kleine ganz groß, erzählt uns die Natur.
Groß(artig) = (kunst)voll …
… und voller Magie.
Man vermeint, sie nahe zu fühlen, sie tanzen zu sehen, sie kichern zu hören, die freundlichen kleinen Geister …
Heute habe ich mit getanzt und mitgekichert.
Im Kleinen ganz groß.
Danke, liebes FA! Du hast mir gerade meinen Sommer gerettet. Weißt du, ich hatte doch tatsächlich Sorge, ja, fast Angst, mich in warmen Sonnentagen draußen auf einem kuscheligen Wiesenplätzchen oder in einem netten Bistro langweilen zu müssen. Und ja, ich fand die Idee, tagsüber den Sommer zu genießen und abends/nachts zu arbeiten, auch doof. Besser ist, auch den Tag mit Arbeit zu verbringen. Da hast du Recht und deshalb danke ich dir ganz lieb für deine nette Post heute, auch wenn ich nicht ganz verstehe, weshalb du nicht anerkennen magst, dass ich mich neben Job, Haushalt, Garten, Hund u.a. schon längere Zeit um einen immer noch unfallverletzten Mann kümmere. Sei’s drum. Ganz artig werde ich nun gleich wieder zum Schreibtisch wandern und …
Wie der Tag heute war?
Schwül, vollmondig, nervig allen Ortes, unkonzentriert.
Es kam der Augenblick, an dem sich einige Schreiberlinge, die allesamt mit dösigen oder kopfschmerzigen Nasen vor den Bildschirmen saßen und sich außerstande sahen, vernünftig und kreativ zu arbeiten.
Früher trafen sich die Schreiberlinge an solchen Matschbirnehirntagen in Kaffeehäusern oder Bistros und tauschten sich aus.
Heute trifft man sich in Mailinglisten, Chats, Twitter, Facebook oder sonstwo auch … und obwohl ich persönlich liebend gerne die Kaffeehausvariante vorgezogen hätte, freute ich mich doch sehr über das Autorenkaffeehaus 2.0 zu einem kleinen Austausch und Leidensgenossenplausch.
Matschbirnenhirnig allesamt.
Und so entstand – für einen Tag – Der Club der bematschten Dichterinnen und an einem Tag wie diesem hat das richtig gut getan.
Autorenleben 2.0 eben.
Auch matschbirnenhirnig, irgendwie …
Zwischen Tag und Traum.
Zwischen Zeit und Raum.
Sitze sinnend,
Fäden spinnend,
die sich binden,
die sich trennen,
sich verknoten,
sich erkennen.
Trödle lustvoll
vor mich hin.
Sommerzeit.
Im Licht. Ich bin
umgarnt, betört
von der Natur.
Verzauberung.
Die andre Welt.
Lust am Leben pur.
Ich schenk mir ‘was für dieses Wochenende. Etwas, das nichts kostet und das man auch nicht in buntes Geschenkpapier packen kann. Ein Geschenk für mich ganz alleine:
Zeit!
Zeit für mich!
Zeit, in der ich nur das tun werde, wozu ich Lust habe.
Wirklich nur das.
Was ist das schon, werdet Ihr fragen?
Oh!
Viel ist’s, sehr viel sogar.
Ich freu mich drauf.
Gleich nachher fange ich damit an.
Halt! Nein!
Zuerst muss ich noch mit dem Bären raus, meine Birke gießen (sie lebt noch und ich auch
), Pizzateig vorbereiten, zwei Mails schreiben, eine Freundin via Telefon anpieksen, Blogkommentare beantworten und evtl. neue schreiben, einer Bekannten kurz Hallo sagen, die Fotos von der Kamera laden,…
Oh, mein Zeitgeschenk an mich selbst, wird kleiner und kleiner und …
Apropos: Was schenkt Ihr Euch, so Ihr Euch denn etwas schenken wolltet?
Einen kleinen lavendelblauen Pfingstgruß, den schenk ich Euch heut noch:
Frohe Pfingstage Euch !!!
Irgendwie zwickt und zwackt es gerade überall – im Kreuz, im Nacken, an Armen und Händen.
Zuviel gearbeitet?
Mitnichten.
Habe „nur“ eine „kleine“ Birke, die nach dem vorgestrigen Gewitter von ihrem Platz an einem kleinen Hang abrutschte und sich quer über den Waldweg legte, über einige hundert und mehr Meter durch den Wald und ein Pfädchen hangabwärts zur Straße und nach Hause geschleppt, gehegt, gepflegt, beschnitten, eingepflanzt und begossen, begossen, gegossen …
Trotz kräftigen Rückschnitts ragt das kostbare Stück nun noch immer mehr als einen Meter über das Garagendach hinaus. Sie war wohl doch nicht so klein, wie ich zunächst annahm. Woher ich nur die Kraft nahm? Hmm …
Nun gilt: Daumen drücken!
Autsch!
Drückt Ihr mit?
Ja?
Bitte.
Danke.
Ach, ich liebe Birken !!!
Er kam in den frühen Morgenstunden. Leise. Es war kein Kommen, nein, eher ein Schleichen. Ein Unheil verkündetes Schleichen. Die Zeit hielt den Atem an. Für einen kurzen Augenblick. Er lauschte in das Nichts, verharrte kurz, dann schlich er weiter auf das Bett zu. Dort schlummerte sie mit einem seligen Lächeln im Gesicht. Nicht mehr lange. Er schnupperte. Sie duftete süß. Hmmm. Er liebte ihren Geruch. Liebte ihn über alles, konnte an nichts anderes mehr denken. Warum nur wollte sie diesen Umstand nicht akzeptieren. Warum verschmähte sie seine Liebe? Er seufzte stumm, doch er konnte nicht verhinden, dass ein leiser Klagelaut seiner Kehle entrann. Psst! Stille! Verharren. Er atmete auf. Sie hatte es nicht gehört, lächelte weiter im Schlaf. Konnte er es wagen, noch einen Schritt weiter zu gehen. Und noch einen und noch einen? Langsam pirschte er sich bis zur Bettkante vor. Hmmmm! Dieser süße Duft, der sie umgab. Eine köstliche Mischung aus Vanille, Rosenöl und Lavendel. Nein, er konnte nicht widerstehen. Er stand nun direkt vor ihr … und wurde schwach. Vorsichtig ließ er seine Nase über ihr Gesicht gleiten und hauchte einen zärtlichen Kuss auf ihre Wangen. Sie seufzte im Schlaf – und er seufzte ebenfalls wieder auf. Ein wenig lauter als beim ersten Mal. Hach, wie sie lächelte. Ob sie von ihm träumte? Ganz gewiss. Aber Hallo! Er war doch da. Ganz nah. Jetzt. Jetzt konnte er sich nicht mehr unter Kontrolle halten. Zart, ganz zart strich er mit der Zunge über ihre Wange. Seine ganze Liebe schenkte er ihr in diesem Augenblick. Sie seufzte wieder, und er wiederholte seinen feuchten Kuss, verlor die Kontrolle über sich und küsste und küsste und … und dann war sie erwacht.
„Wäh! Hau ab, Bär! Es ist noch nicht mal fünf Uhr!“
Laut gellte ihre Stimme durch den Raum.
„Ab und Platz und Ruhe!“
Er seufzte tief. Wieder verschmähte sie ihn und seine Liebe zu ihr. Er konnte es nicht verstehen. Tief getroffen und ein bisschen gekränkt zog er sich zurück und rollte sich auf seinem Kissen zusammen. Bestimmt hat sie nur schlecht geträumt, überlegte er. Ich werde ihr noch eine Chance geben. In fünf Minuten oder so. Bestimmt würde sie dann begreifen. Oder?
„Was hältst du vom Winter in Ligurien?“, fragt er und nippt an seiner Espressotasse.
„Viel“, meint sie schläfrig und blickt den Wolken hinterher.
„Ist ganz easy“, fährt er eifrig fort. „Wir machen die Bude hier dicht, laden das Auto bis zum Anschlag voll mit Klamotten und Büchern und mieten uns an der Küste in einem verwinkelten Städtchen eine Wohnung mit Dachterrasse und Blick aufs Meer. Für drei, vier Monate oder so.“
Hm. Die Gedanken gehen auf die Reise. Sie schließt die Augen und … wusch … sitzt sie auf dem Dach eines alten, vierstöckigen, ockerfarbenen ligurischen Hauses am Ende einer romantisch engen Gasse, hört fröhliche, gut gelaunte Rufe vom nahen Marktplatz und Eros Ramazotti aus der Kneipe nebenan, riecht das Meer und frischen Fisch, spürt die wärmenden Sonnenstrahlen auf ihrer Nase und … seufzt. Urlaub! Endlich wieder einmal ein langer Urlaub mit viel Ruhe, Flair und Genuss und ganz ohne Arbeit. Herrlich!
„Eine wundervolle Idee“, freut sie sich. Sein sieht ihn liebevoll an, haucht: „Danke.“
Er strahlt. „Ja, nicht? Stell dir vor, wie toll und kreativ wir dort arbeiten werden und …“
Arbeiten? Sie erwacht, blickt auf die Uhr, steht auf, ruft ihm im ein „Danke für den Espresso“ zu und hastet davon. Ihre Schultern hängen ein wenig tiefer als sonst …
Aus einem Gespräch heute Nacht:
„Na? Was macht der Job?“, reißt mich die Traumfee heute in der Nacht aus einem traumhaften Ideenrausch, den mir die vor zwei Tagen zum Himmel gesandten Wunderseifenblasen draußen in der Frühsommersonnenluft zugeworfen haben.
„Na ja“, antworte ich verhalten. „Meine Themenvorratskammer ist gut gefüllt. Nun bräuchte ich nur noch ein paar Tage oder Wochen oder Monate oder Jahre Zeit, sie auch angemessen in Worte zu kleiden. Könntest du nicht in dieser Angelegenheit deinen Freund, den Zeitgeist, bitten, mir …“
„Halt! Nichts da!“ Die Traumfee unterbricht mich rüde. „Zuerst die Pflicht, dann die Kür.“ Sie sieht mich strafend an. „Was also ist mit DEM Thema?“
Erwischt.
Ich hatte es so schön verdrängt.
Nun aber ist es wieder da … und mit ihm DIE Idee, wie ich das Ding schnell vom Tisch fegen kann. Schnell ist auch gut, denn eigentlich sollte der Text bereits beim Auftraggeber sein.
Ich seufze. Die Traumfee grinst (ja, sie kann zuweilen richtig unfeenhaft schadenfroh grinsen) und nimmt all meine Träume in Verwahrung, während ich mich an den ungeliebten Text setze.
Ich sitze lange. Die ganze Nacht, von kleinen Unterbrechungen abgesehen. Und was soll ich sagen? Nichts weiter als FERTIG! Ich bin fertig.
„Hallo Traumfee!“, rufe ich. „Auftrag erledigt! Bist du nun so lieb und gibst mir meine konfiszierten Träume zurück?“
Nichts. Sie schweigt.
Okay. Auch Feen müssen sich zuweilen ausruhen. Vielleicht träumt sie sich gerade, Seifenblase nach Seifenblase, durch meine Träume?
Dumm ist, einen so wundervollen Sommersamstag mit Grübeln zu verübeln.
Grübeln über ein Thema, das gerade so gar nicht zu mir kommen möchte, zu dem aber bis sehr bald einige Beiträge zu schreiben und abzuliefern sind.
Seit Stunden sitze ich, mal vor dem Rechner, mal mit Schreibbrett draußen … und grüble, entwerfe, verwerfe, fluche leise und beginne von vorne.
Mit Grübeln.
Übel.
Es gibt so Tage.
Ich öffne nun das Fenster, kippe die verlorenen Stunden hinaus, sehe zu, wie sie, Seifenblasen gleich, gen Himmel schweben und winke ihnen hinterher.
Vielleicht, ja, vielleicht kommt die eine oder andere Ideenseifenblase mit einer Lösung für mein Übelgrübel am Abend zu mir zurück!?
Wer weiß?
Und ich beende dies graus’ge Spiel für heute und lasse mich von der Sonne verführen und irgendwohin führen, wo es einfach nur schön ist.
Abschiede können oft schmerzhaft sein.
Dieser heutige fiel mir auch nicht gar so leicht, einfach, weil die Zeit mit ihm zu schön gewesen ist. Aber das Leben geht weiter und ich freue mich auf ein Wiedersehen.
Adieu, du Lieber!
Und so verabschiede ich mich hochoffiziell vomFrühling
Toll warst du! Und Spaß hat’s mit dir gemacht.
Mensch konnte so richtig Mensch sein.
Danke.











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